Warum ein Smart-Home-Kühlschrank nicht nur Spielerei ist

Anfang 2018 hat Samsung auf der CES in Las Vegas sogar einen Smart-Home-Kühlschrank mit Sprachsteuerung vorgestellt
Anfang 2018 hat Samsung auf der CES in Las Vegas sogar einen Smart-Home-Kühlschrank mit Sprachsteuerung vorgestellt(© 2018 Shutterstock / Daniel Krason)

Wie viele Eier befinden sich im Kühlschrank und stehen eigentlich noch Getränke kalt? Ein Smart-Home-Kühlschrank kann euch diese Fragen vielleicht sogar beantworten, obwohl ihr gar nicht daheim seid – und das ist nur der Anfang.

Vorräte unterwegs checken

Wer kennt es nicht? Ihr befindet euch im Supermarkt und fragt euch, wie es daheim im Kühlschrank eigentlich um eure Vorräte gestellt ist. Wer einen modernen Smart-Home-Kühlschrank sein Eigen nennt, der löst das Rätsel mit einem Blick auf das Smartphone. Viele der smarten Kühlvorrichtungen besitzen Kameras in ihrem Innern, die euch auch aus der Ferne einen Blick auf eure Vorräte gewähren. Ihr könnt so selbst bei spontanen Supermarkt-Besuchen ganz gezielt einkaufen.

Die digitale Einkaufsliste

Ein weiteres Feature smarter Kühlschränke ist in der Regel das im Gehäuse eingebaute Tablet. Eine naheliegende Grundfunktion der integrierten Computer ist die Organisation eurer Vorräte über eine digitale Einkaufsliste. Fehlt etwas im Kühlschrank, könnt ihr es darauf direkt für den nächsten Auflug in den Supermarkt vormerken. Die Liste ist immer von unterwegs aus einsehbar und erleichtert das Shopping, ganz ohne Zettel. Gleichzeitig wird die Gefahr minimiert, dass ihr erneut los müsst, weil ihr etwas vergessen habt.

Besonders moderne Ausführungen der Smart-Home-Kühlschränke lassen euch nicht nur eine digitale Einkaufsliste führen, sondern sie können sogar gleich für euch einkaufen. Natürlich schwingen sich die klobigen Vorratsschränke nicht aufs Fahrrad, sondern sie können dank WLAN-Anbindung und Tablet-Oberfläche Kontakt zu Lieferdiensten von Lebensmitteln aufnehmen. Ihr müsst dann nur noch die Einkaufsliste bestätigen und die Bestellung absenden. Das kann Zeit sparen.

Rezepte und Wetter über Display einsehen

Selbst denjenigen, die noch gar nicht wissen, was sie einkaufen sollen, könnte ein Smart-Home-Kühlschrank weiterhelfen. Über den integrierten Computer lassen sich bei einigen Geräten auch Rezepte abrufen und die empfohlenen Zutaten direkt der Einkaufsliste hinzufügen. Folglich müsstet ihr nicht mehr an alle Einzelheiten denken, sondern bloß noch auswählen, was ihr am Abend zubereiten möchtet.

Kühlschrankmagnete und den Wetterbericht aus dem Küchenradio braucht ihr auch nicht mehr, wenn sie im Gehäuse eures Smart-Home-Kühlschranks ein Tablet befindet. Besitzt ihr nicht schon eine smarte Wetterstation, lasst ihr euch das Wetter so direkt auf der Kühlschranktür anzeigen. Botschaften an Mitbewohner und Familienmitglieder erstellt ihr hier ganz ohne Zettel und Stift. Auch euer Kalender, die Uhrzeit und Terminerinnerungen bleiben so immer im Blick.

Ein smarter Kühlschrank passt also auf, dass ihr nichts verpasst, beim Einkaufen nichts vergesst und sogar, dass ihr in kein Unwetter geratet. Ihr spart Zeit und auch Geld, weil ihr nichts mehr doppelt kauft, wenn ihr immer wisst, welche Vorräte noch zuhause lagern. Zu guter Letzt braucht ihr euch auch nie wieder über herunterfallende Kühlschrankmagnete ärgern.


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