PlayStation VR besser mit PS4 Pro? Das sind die Unterschiede zur PS4 Slim

Die PlayStation 4 Pro bietet mehr Power für PlayStation VR
Die PlayStation 4 Pro bietet mehr Power für PlayStation VR (© 2018 CURVED)

Bietet die PS4 Pro auch dann eine bessere Spielerfahrung, wenn es um PlayStation VR geht? Hier erfahrt ihr worin sich die leistungsstärkere PlayStation 4 in dieser Hinsicht von der PS4 Slim unterscheidet und wie sich diese Unterschiede in der Virtual Reality auswirken.

Die PS4 Pro hat mehr Grafik-Power

Die PS4 Pro ist der "normalen" PlayStation 4 leistungstechnisch eindeutig überlegen. Die schnellere Konsole bringt es auf 4,20 TeraFLOPS, während die PS4 Slim nur 1,84 TeraFLOPS liefert. Schon beim Spielen ohne PlayStation VR könnt ihr je nach Titel von verschiedenen Verbesserungen profitieren. Ein paar entsprechende Spiele haben wir für euch an anderer Stelle zusammengetragen. Viele Virtual-Reality-Titel sehen mit dem Pro-Modell ebenso besser aus.

PS4 Pro ermöglicht besseres PlayStation VR

Nutzt ihr PlayStation VR mit einer PS4 Pro, profitiert ihr meist von einer besseren Grafik. Je nach Spiel erwartet euch sogar eine höhere Auflösung. Zudem profitiert ihr bei vielen VR-Games von kürzeren Ladezeiten. Letztendlich erwarten euch also eine schärfere Darstellung und zum Teil auch mehr Details und Objekte. Dies dürfte dann auch euer Spielerlebnis in der virtuellen Realität verbessern.

Von Spiel zu Spiel fällt die PS4-Pro-Optimierung allerdings anders aus: In "Batman: Arkham VR" und "Driveclub VR" wurde zum Beispiel die verschwommene Optik entfernt, die in vielen Virtual-Reality-Spielen um das zentrale Blickfeld herum besteht. Bei dem Rennspiel hat man zudem Reflexionen auf den Karosserien hinzugefügt. "Trackmania Turbo" bietet auf der PS4 Pro native 120 Bilder pro Sekunde, was nicht nur flüssiger wirkt, sondern bei einigen von euch auch einer "Motion-Sickness" (Übelkeit durch Kamera-Bewegungen in VR) entgegenwirken könnte. "Resident Evil 7: Biohazard" profitiert von verbesserter Kantenglättung. Die Optimierungen bei "EVE: Valkyrie" sorgen wiederum für mehr Details und Objekte sowie eine höhere Schärfe.

In der Regel habt ihr also einen Mehrwert, wenn ihr PlayStation VR mit einer PS4 Pro verwenden möchtet. Ihr solltet beim Kauf der VR-Brille allerdings darauf achten, welche Version ihr euch besorgt. Die mit der Modellnummer CUH-ZVR2 besitzt integrierte Kopfhörer und leichte Verbesserungen. Außerdem kann eure Konsole HDR-Inhalte auch dann noch wiedergeben, wenn ihr die VR-Brille zwischen TV und PS4 verbaut habt – mit der alten Version von PS VR war dies ohne Umwege nicht möglich.

VR-Verbesserung nur durch Optimierungen

Wie schon zuvor angeschnitten, hängt es vom Spiel selbst ab, welche Verbesserungen euch die PS4 Pro für Virtual Reality bietet. Nicht immer gibt es dabei überhaupt eine Optimierung für die Extra-Leistung: Seitens Sony gilt, dass neue PS4-Spiele (und damit auch VR-Titel) noch auf der PS4 Slim spielbar sein müssen. Optimierungen, welche die größere Leistungsfähigkeit der PlayStation 4 Pro richtig gut ausnutzen, bedeuten also automatisch Mehrarbeit für Entwickler.

Da viele Spieler wohl mittlerweile zu der Pro-Version gegriffen haben, kommen die meisten neuen Games mit einer entsprechenden Optimierung. Viele ältere Titel erhalten zudem einen sogenannten "Pro Patch", der Verbesserungen nachträglich in einem Spiel einbaut. Viele ältere VR-Spiele haben so ein Update bereits erhalten.

Hat ein VR-Spiel nun eine Optimierung für die PS4 Pro, müsst ihr aber nicht unbedingt den Boost-Modus in den Einstellungen aktivieren. Normalerweisen verbessert das Feature Ladezeiten und Bildrate. Bei Virtual-Reality-Titeln wirkt sich das Ganze allerdings kaum aus. Ebenso wirkungslos bleibt der Super-Sampling-Mods, der zumindest auf eurem TV einige Spiele in Full HD noch schärfer wirken lässt.

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