Ticwatch S und E: Endlich gibt es günstige Uhren mit Android Wear

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Die Ticwatch E.
Die Ticwatch E.(© 2017 Mobvoi)

Immer mehr Labels bringen Android-Wear-Uhren zu Mondpreisen auf den Markt. Dem entgegen stehen die Ticwatch S und E. Einstiegspreis: unter 200 US-Dollar.

Android Wear ist in Mode: Neben traditionellen Technik-Herstellern wie Asus oder Huawei haben auch viele Uhren- und Modelabels Googles Betriebssystem für sich entdeckt. Der Uhrenhersteller Tag Heuer aus der Schweiz hat zum Beispiel schon zwei Smartwatches mit Android Wear auf den Markt gebracht. Die Tag Heuer Connected geht für satte 1.350 Euro über den Ladentisch, der modulare Nachfolger ist sogar noch teurer. Erst kürzlich hatte Louis Vuitton eine Smartwatch vorgestellt. Einstiegspreis: ab 2.300 Euro. Und auch die Uhr von Emporio Armani und Shawn Mendes wird mit Sicherheit nicht günstig.

Dem Preiswahnsinn entgegen stehen die Smartwatches von Mobvoi. Der chinesische Hersteller sammelt auf Kickstarter gerade Kapital für die Realisierung der Ticwatch S und der Ticwatch E. Und das nicht ohne Erfolg. Obwohl die Kampagne, Stand jetzt, noch 36 Tage läuft, hat das Unternehmen bereits über 770.000 US-Dollar und damit deutlich mehr als die anvisierten 100.000 US-Dollar eingesammelt. Die Erklärung für den Erfolg dürften die günstigen Preise sein, die Earlybirds für die Smartwatches bezahlen.

Günstig und mit Android Wear 2.0

So bekommt Ihr die Ticwatch E bereits für 119 US-Dollar, wenn Ihr das "Early Bird"-Angebot wahrnehmt und die Uhr sofort bestellt. Die Ticwatch S erhalten Vorbesteller für 139 US-Dollar. Verzichten müsst Ihr bei den Low-Budget-Preisen auf wenig. Beide Uhren kommen mit kreisrundem OLED-Display, das mit 400 x 400 Pixeln läuft, einem Mediathek-Prozessor mit zwei Kernen, dazu gibt es die üblichen 512 Megabyte RAM und 4 Gigabyte (GB) Speicher.

Darüber hinaus kommen beide Uhren nicht nur mit dem obligatorischen Mikrofon für Spracheingaben, sondern auch mit einem Lautsprecher. Obwohl das "S" bei der Ticwatch S für Sport steht, eignet sich übrigens auch die Ticwatch E ("E" wie Express) für sportliche Aktivitäten. Möglich macht es der jeweils verbaute Herzschlagsensor und ein GPS-Chip zum Tracken der Laufroute. Der sitzt bei der Ticwatch S im Armband und bei der Ticwatch E im Gehäuse. Einzig zur Kapazität der Akkus macht der Hersteller keine Angaben. Nur so viel: Beide Uhren sollen je nach Nutzung bis zu 48 Stunden durchhalten. Der Wert scheint fast etwas hochgegriffen.

Die Ticwatch E mit kreisrundem Display und Button auf der linken Seite.(© 2017 Mobvoi)

Als Betriebssystem kommt natürlich Android Wear 2.0 zum Einsatz. Das heißt, Ihr habt nicht nur Zugriff auf den dedizierten Play Store, sondern auch auf den Google Assistant, den Ihr per "Ok Google" aktivieren könnt. Offiziell arbeiten die Ticwatch E und S nicht nur mit Android-Smartphones ab Android 4.3 zusammen, sondern auch mit dem iPhone (ab iOS 8.2). Unser Test mit der Huawei Watch 2 hat allerdings gezeigt, dass Android Wear in Verbindung mit iOS keine Alternative zur Apple Watch darstellt.

Die ersten Geräte sollen im Oktober 2017 bei den Vorbestellern ankommen.

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