Swatch arbeitet an eigenem Android Wear-Konkurrenten

Swatch will ein eigenes Smartwatch-OS herausbringen
Swatch will ein eigenes Smartwatch-OS herausbringen(© 2015 Swatch)

Konkurrent zu watchOS, Android Wear und Tizen kommt: Der Uhrenhersteller Swatch hat bekannt gegeben, dass er an einem eigenen Betriebssystem für Wearables arbeitet. Bis eine Smartwatch mit dem neuen OS erscheint, wird es aber noch eine ganze Weile dauern.

Das Betriebssystem soll nicht nur auf Wearables laufen, sondern diese auch mit "kleinen Objekten" verbinden, verriet Swatch-CEO Nick Hayek in einem Interview, berichtet Bloomberg. Das OS solle zudem weniger Energie verbrauchen und die Daten der Nutzer besser schützen als die Konkurrenz. Laut Hayek haben Smartwatches durchaus eine Chance, sich auf dem Markt zu entwickeln, müssten dazu aber das Problem der kurzen Laufzeit bewältigen. Letztes Jahr verkündete das Unternehmen bereits, dass es einen Akku entwickelt habe, der bis zu sechs Monate am Stück durchhalten soll.

Tissot-Uhr erst 2018

Die erste Smartwatch mit dem Betriebssystem von Swatch soll allerdings erst Ende 2018 erscheinen. Das Wearable wird unter der Tissot-Marke des Uhrenherstellers herausgebracht werden. Das OS soll aber auch in Geräten anderer Hersteller zum Einsatz kommen – laut Hayek hätten bereits knapp 50 kleine Hersteller aus dem Silicon Valley Interesse angemeldet, die sich nicht auf die Lösung mit Android Wear verlassen wollen.

Der Analyst Luca Sola hat bereits Zweifel an den Erfolgsaussichten des Swatch-Betriebssystems angemeldet, obwohl die Aktie des Unternehmens nach Bekanntwerden der Pläne im Wert gestiegen ist. Nutzer wollten auf einer Smartwatch in erster Linie die gleichen Apps verwenden wie auf dem Smartphone – ein proprietäres OS sei da der falsche Ansatz.


Weitere Artikel zum Thema
Galaxy Fold mit Verspä­tung? Samsung sagt Vorver­kauf in China ab
Guido Karsten
galaxy-fold-5
Galaxy Fold erst später vorbestellbar: Nach Berichten über Probleme mit dem Falt-Bildschirm hat Samsung offenbar den Vorverkauf in China abgesagt.
OnePlus 7 Pro: Das sollen Super­weit­win­kel-Kamera und Tele­ob­jek­tiv leis­ten
Guido Karsten
Wie beim OnePlus 6T (Bild) werden die Kameras auf der Rückseite des OnePlus 7 Pro wohl vertikal angeordnet sein
Das OnePlus 7 Pro könnte eine beeindruckende Kamera im Gepäck haben. Nun sind noch mehr technische Details zu den Objektiven bekannt geworden.
iPhone 2019: Dummy-Modelle verra­ten Maße und Kame­ra­po­si­tio­nen
Guido Karsten
Weg damit !8Auch bei der Herstellung von iPhone-Xs-Schutzhüllen dürften Dummy-Modelle zum Einsatz gekommen sein
Schutzhüllen-Hersteller bereiten sich offenbar schon auf das iPhone 2019 vor. Nun sind Fotos von vermeintlichen Produktionsvorlagen ins Netz gelangt.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.