"Pokemon Go": Eltern können bald die Privatsphäre ihrer Kinder schützen

"Pokémon Go" schützt die Privatsphäre von Kindern bald besser
"Pokémon Go" schützt die Privatsphäre von Kindern bald besser(© 2016 CURVED)

"Pokemon Go" erfreut sich in allen Altersgruppen großer Beliebtheit. Entwickler Niantic will es Eltern nun ermöglichen, Privatsphäreeinstellungen für ihre Kinder vorzunehmen. Dafür soll das Spiel bald eine neue Anmeldemöglichkeit bieten.

In Kürze soll der Log-in über Niantic Kids möglich sein, schreibt das Unternehmen auf der offiziellen Webseite zu "Pokémon Go". Dafür müssen sich aber zunächst die Eltern bei der von Super Awsome betriebenen Anmeldeplattform registrieren. Anschließend können sie die Berechtigungen ihrer Sprösslinge festlegen, bevor sie die Kleinen auf die Taschenmonster loslassen.

Besserer Datenschutz für Kinder

Niantic Kids verbessert darüber hinaus den Datenschutz. Die Eltern können einstellen, welche personenbezogenen Daten "in 'Pokemon Go' geteilt werden." Wer diese normalerweise erhält, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Niantic verspricht aber, dass die Daten der Kinder während des Spielens "geschützt sind".

Kinder, die bislang über den Pokémon Trainer Club auf das Spiel zugegriffen haben, sollen auch mit Niantic Kids dazu in der Lage sein. Die neue Anmeldeplattform sei aus einer Zusammenarbeit mit dem Kids Web Service von Super Awsome hervorgegangen, "einem kidSAFE-Programm für die Sicherheit von Kindern mit ESRB-Datenschutzzertifikat."

Wie anfangs beschrieben, ist "Pokémon Go" aber nicht nur unter Kindern beliebt. Der anfängliche Hype ist inzwischen zwar verflacht. Doch es gibt nach wie vor eine riesige Community, die Niantic mit regelmäßigen Updates bei Laune hält. Seit Kurzem können Spieler etwa gefangene Pokémon miteinander tauschen.


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