Nicht nur zu Halloween: So viel Kalorien verbrennen Horrorfilme

Etwas klischeehaft, denn nicht nur Mädels mit pinkem Popcorn können sich gruseln – und das lohnt sich aus Fitnesssicht.
Etwas klischeehaft, denn nicht nur Mädels mit pinkem Popcorn können sich gruseln – und das lohnt sich aus Fitnesssicht.(© 2018 Shutterstock / Antonio Guillem)

Gute Nachrichten für faule Grusel-Fans: Wer sich durch die frühe Dunkelheit in der Winterzeit abends nicht mehr zum Joggen raus traut und verschwitzte Fitnessstudios gruseliger findet als die Halloween-Schocker im TV, der kann auch einfach passiv auf der Couch ein paar Kalorien verbrennen: Horrorfilme sind laut neuester Erkenntnisse nämlich wahre Fettkiller. Wir verraten, bei welchen Streifen ihr am meisten Energie wegschauert.

Der Oktober ist prädestiniert zum Gruseln: Nicht nur, weil Halloween uns diverse Gruselschocker auf die Mattscheiben bringt, allen voran den neuesten Streifen aus der gleichnamigen Filmreihe um Michael Myers und der nach Rache dürstenden Laurie Strodes alias Jamie Lee Curtis. Sondern auch, weil jetzt die gemütliche Jahreszeit anbricht und die Sportmotivation bei vielen nachlässt und eben gerade Horrorfilme hier eine Alternative für die Fettverbrennung darstellen können. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie der University of Westminster.

Diese Horrorfilme ersetzen zwar kein Workout, aber verbrennen gut Energie

Um es vorweg zu nehmen: Natürlich kann kein TV-Programm der Welt ein Workout ersetzen – es sei denn, es handelt sich um einen Fitnesskurs – aber immerhin könnt ihr euer schlechtes Gewissen mal kurz vergessen, weil ihr beim Gruseln eben doch ein paar Extra-Kalorien verbrennt: Ihr bekommt Gänsehaut, die Härchen stellen sich auf, das Herz klopft wie wild, eure Atmung wird schneller und natürlich wird auch Adrenalin freigesetzt.  All das sind Stoffwechselprozesse, die natürlich auch Energie kosten. Zarte Gemüter zucken womöglich bei jeder Filmaktion zusammen oder kreischen mit den Protagonisten um die Wette. Eben solche Reaktionen killen nochmal mehr Kalorien und deswegen empfehlen die Forscher folgende Streifen mit besonders vielen Schock-Momenten:

  • Die legendäre Horrorthriller-Reihe "Saw" fordert nicht nur blutige Opfer auf der Mattscheibe, sondern pro Film auch gut 130 Kilokalorien eurer Energie.
  • Auch Science-Fiction-Fans kommen mit den "Alien"-Filmen auf ihre Fatburner-Kosten, mit stolzen 150 Kilokalorien.
  • Wenn es lieber ein Klassiker sein soll, sind "Der Exorzist" oder "Der weiße Hai" mit jeweils rund 160 Kilokalorien eine gute Wahl.
  • Der absolute Oberschocker scheint aber der Psychothriller "Shining" von Stanley Kubrick zu sein – immerhin bibberten die Probanden der Studie hier dank vieler Schock-Momente über 180 Kilokalorien weg. Das kommt einem kleinen Workout von zehn bis zwanzig Minuten oder einer Radtour wirklich schon sehr nahe und ist teilweise mehr, als man in einer entspannten Yoga-Stunde auf der Matte lässt.

Kleiner Wermutstropfen: Snacken ist tabu

Die gute Nachricht zuerst: Horrorfilme mindern auch den Appetit, weil sich der Körper erstmal mit Angst und Schrecken befasst und jede Zelle auf Flucht eingestellt ist. Auch Bedürfnisse wie Pipi machen sind jetzt weniger dringlich. Die schlechte Nachricht: Ist ein Schockmoment ausgestanden, überkommt den einen oder anderen meistens doch ein Heißhüngerchen zur Stressbewältigung. Derartigen Gelüsten müsst ihr natürlich eisern entsagen, um euch die gerade verbrannten Kilokalorien nicht gleich wieder einzuverleiben. Macht euch nichts vor: Selbst der Oberschocker verbrennt mit 180 Kalorien noch nichtmal eine halbe Tafel Schokolade. Leider triggert so ein schaurig schöner Filmabend aus Gewohnheit unser Verlangen nach Chips, Schoki und Popcorn. Wie wäre es also mit einem Kompromiss? Ihr genehmigt euch eine Portion und genießt den Gruselspass mit der Gewissheit, dass ihr am Ende mit einer fast glatten null zu null Kalorienbilanz ins Bett geht – und plant für eure Körperziele morgen doch mal wieder eine Sporteinheit ein! Diese sieben Fitness-Apps helfen euch dabei. Und mit Anwendungen wie "Cyberobics", "Gettoworkout", "Bodybase" oder diesen fünf Online-Fitnessstudios macht ihr euch fit, ohne dass ihr das Wohnzimmer verlassen müsst.

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