Neuer WhatsApp-Kettenbrief: Nein, der Messenger wird nicht kostenpflichtig

Kettenbriefe könnt ihr in WhatsApp fast ohne Ausnahme ignorieren. Leitet sie nicht weiter
Kettenbriefe könnt ihr in WhatsApp fast ohne Ausnahme ignorieren. Leitet sie nicht weiter(© 2017 CURVED)

Womöglich haben euch eure Freunde zuletzt schon darüber informiert: "WhatsApp wird kostenpflichtig". Zumindest behaupten das diverse Kettenbriefe, die immer wieder auftauchen und tatsächlich auch von einigen Nutzern weitergeleitet werden. Eigentlich solltet ihr diese Texte ungelesen löschen, sobald ihr sie bekommt. In der Regel ist der Inhalt nicht mehr als Blödsinn.

Zahlreiche Kettenbriefe berichten von einer drohenden Strafgebühr in Höhe von 25 Euro oder monatlichen Kosten von 1,23 Euro. Diese Meldungen sind nicht neu. Genauer gesagt sind sie bereits seit knapp sechs Jahren im Umlauf, wie Onlinewarnungen berichtet. Einzelne Formulierungen variieren zwar, aber der Kern ist immer derselbe. "Heute wie in der Vergangenheit ist nichts an dem Thema dran", legt sich das Portal fest.

Bitte nicht weiterleiten

Der Kundenservice von WhatsApp spricht ebenfalls von einem "Schwindel von einer nicht autorisierten dritten Partei". Die Nachrichten stammen nicht von WhatsApp, heißt es. Bei solchen Kettenbriefen lautet die klare Empfehlung: "Bitte ignoriere alle Nachrichten, die du erhalten hast, und leite sie nicht an deine Kontakte weiter." Ansonsten verunsichert ihr euren Freundes- und Bekanntenkreis unnötig.

Die "Nicht weiterleiten"-Bitte gilt übrigens auch für ähnliche Nachrichten, die über Facebook verschickt werden. Facebook hat WhatsApp vor einiger Zeit übernommen. Nun treibe das Unternehmen für den Messenger eine kostenpflichtige Version an, heißt es in dem sozialen Netzwerk.

Die genannten Kettenbriefe spielen damit in einer Liga, wie der über den Martinelli-Virus. Auch jenes Schreiben macht derzeit zum wiederholten Mal die Runde und warnt vor einem gefährlichen Video. Zudem sind die Phantome "Ute Lehr", Hannes Bochtler" und "Marcel Hohmann" zurück. Wer jene Personen in seine Kontaktliste aufnimmt, bei dem nistet sich ein vernichtender Virus ein, so die Warnung. In Wirklichkeit droht keine Gefahr.


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