Mozilla Fenix: So sieht der neue Browser für Android aus

Fenix soll sich vom "normalen" Firefox (Bild) für Smartphones deutlich unterscheiden
Fenix soll sich vom "normalen" Firefox (Bild) für Smartphones deutlich unterscheiden(© 2017 CURVED)

Der Firefox-Entwickler Mozilla bastelt derzeit an Fenix, einem neuen Browser für Android. Dieser könnte sich hinsichtlich Funktionsumfang und Design deutlich von anderen Browsern für Smartphones unterscheiden. Diese Vermutung legen zumindest einige Bilder nahe, die uns einen Vorgeschmack auf den Webbrowser geben sollen. Beispielbilder findet ihr im Tweet am Ende des Artikels.

Besonders auffällig ist das spezielle Tab-Konzept von Fenix. Anstelle eines Startbildschirms sieht der Nutzer eine Übersicht seiner Tabs (Registerkarten). Aktuelle Tabs sind dabei untereinander angeordnet. Solche, die ihr früher geöffnet habt, seht ihr unterhalb der aktuellen Registerkarten in zusammengefasster Form. Diese Sessions (Sitzungen) bündeln also mehrere Tabs zum Zwecke der Übersichtlichkeit. Verlasst ihr den Browser, dann fasst Fenix eure aktuellen Registerkarten nach einigen Minuten als weitere Sitzung zusammen. Diese Sitzungen könnt ihr anscheinend auch mit anderen Geräten teilen.

Fenix ist bewusst "anders"

Etwas gewöhnungsbedürftig erscheint die Toolbar mitsamt Adressleiste und Schaltfläche am unteren Bildschirmrand. Klappt ihr diese aus, dann kommt eine Leiste zum Vorschein, über die ihr schnellen Zugriff auf nützliche Funktionen (Teilen, Screenshot, Download, Favoriten und Lese-Ansicht) habt. Die Lese-Ansicht gibt es bei Firefox schon länger, unter anderem für Smartphones. Das Feature entfernt störende Elemente wie etwa Werbung und stellt Texte übersichtlich und gut lesbar dar. Bei Fenix lässt sich laut den Bildern sogar die Schriftgröße anpassen und wählen, ob der Hintergrund hell oder dunkel sein soll.

Bei den Bildern handelt es sich zwar nur um Mockups, die nicht zwangsläufig akkurat sein müssen. Bis zur Veröffentlichung des Browsers könnten sich mehrere Elemente noch ändern. Laut eines GitHub-Users, der mit dem Projekt vertraut zu sein scheint, würden sich die Fenix-Entwickler jedoch bewusst nicht an existierenden Lösungen orientieren. Sie seien überzeugt, dass Nutzer auf dem Smartphone anders surfen würden. Populäre und seit langer Zeit verfügbare Browser wie Chrome oder Firefox für Smartphones seien lediglich "transplantierte" Desktop-Browser.


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