iPad mini 5 in Einzelteile zerlegt: Das steckt in dem kleinen Apple-Tablet

Apple hat Mitte März 2019 das iPad mini 5 vorgestellt. Nun hat sich das Team von iFixit das kleine Tablet vorgenommen. Im Teardown untersuchte es nicht nur die Einzelteile, sondern prüfte auch die allgemeine Reparierbarkeit des Gerätes.

Von außen betrachtet hat sich das iPad Mini 5 im Vergleich zu seinem Vorgänger fast gar nicht verändert, ein Blick ins Innere lohnt dafür umso mehr: iFixit zufolge handelt es sich bei dem Tablet nämlich leider nicht um eine kleine Variante des iPad Air; wie von einigen gehofft. Apple belässt es bei einem simplen Update des iPad Mini 4 aus 2015.

Neuer Platz für Mikrofone

Der Akku des iPad mini 5 hat zum Beispiel genauso viel Leistung (19,32 Wh) wie der des Vorgängers, aber deutlich weniger als die anderen iPads (32,9 Wh). Dafür hat die Selfie-Kamera ein Update erhalten, die nun über einen 7-MP-Sensor verfügt. Die Umgebungslichtsensoren hat Apple für das True-Tone-Feature ebenfalls verbessert. Ganz in der Nähe der Kamera befinden sich nun auch die Mikrofone.

Im Inneren steckt zudem ein A12-Chip mit 3 GB Arbeitsspeicher. Die Kombination dürfte das iPad mini 5 schneller machen als den Vorgänger. Außerdem gibt es 64 GB Flash-Speicher. Die entdeckten Spezifikationen lesen sich für ein Mini-Tablet durchaus bemerkenswert.

Schwer zu reparieren

Bei der Reparierbarkeit geht der Daumen der Tech-Experten dagegen nach unten – das hat bei iFixit und Apple-Produkten fast schon Tradition. Das iPad mini 5 erreicht einen Reparierbarkeits-Index von 2. Der bestmögliche Wert ist eine 10. Zwar sei ein Austausch des Akkus möglich, aber unnötig kompliziert. Die Reparatur vieler Komponenten werde zudem durch viel Kleber erschwert.

Positiv sei hingegen, dass alle Schrauben mit einem einzigen Kreuzschlitzschraubendreher entfernt werden können und immerhin sind viele Teile modular. Dies gilt allerdings nicht für den Lightning Anschluss. Ist dieser defekt, müsse das komplette Logic Board ausgetauscht werden.


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