Google zaubert euch per App einen van Gogh ins Wohnzimmer

Man wird ja wohl mal träumen dürfen: Dank Google Arts & Culture holt ihr historische Gemälde ins traute Heim
Man wird ja wohl mal träumen dürfen: Dank Google Arts & Culture holt ihr historische Gemälde ins traute Heim(© 2018 Shutterstock / The Rabbit Hole)

Google Arts & Culture versteht sich als Schnittstelle von Kunst und Technologie. Eine neue kamerabasierte Funktion verdeutlicht die Vision. Ab sofort hängt ihr euch unter anderem historische Gemälde ins Wohnzimmer – die erweiterte Realität macht es möglich. Die Neuerung ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar. Die Entwickler haben zudem die bisherigen Funktionen geordnet.

Der "Art Projector" ist sicherlich das bisher spektakulärste Feature der App. Ihr benötigt ein Smartphone, das Augmented Reality unterstützt. Wenn ihr die Funktion in der App öffnet, könnt ihr mit eurer Smartphone-Kamera etwa eure Wohnzimmer-Wand anvisieren. Wählt nun aus der Galerie ein Gemälde aus und platziert es so, als würde es bei euch an der Wand hängen.

Alles an einem Ort

Ihr könnt euch dem Bild auch nähern und das Kunstwerk in "super hoher Auflösung" studieren, so Google. Über diesen Weg holt ihr euch unter anderem sündhaft teure Gemälde wie "Iris" von Vincent van Gogh in die eigenen vier Wände – wenn auch nur virtuell. Das dürfte günstiger sein, als rund 50 Millionen Euro bezahlen zu müssen.

In "Art Selfie" knipst ihr hingegen ein Selbstportrait und eine Datenbank schaut, welchem historischen Künstler ihr ähnlich seht. Das Feature gibt es bereits seit einiger Zeit. Google hat es nun allerdings direkt in die Kamera-Schaltfläche integriert, damit ihr auf die unterschiedlichen Funktionen von nur einem Ort aus zugreifen könnt. Dies war bisher nur relativ umständlich möglich.

Das gilt auch für "Pocket Gallery", in der ihr hochauflösend in bekannte Kunstwerke von Johannes Vermeer hineinzoomen könnt. Die extremen Details der virtuellen Tour übertreffen wohl mitunter die von einem klassischen Museumsbesuch. Mit der Einrichtungshilfe "Color Palette" fotografiert ihr hingegen einen Bereich. Ein Algorithmus ermittelt dann, welche Kunstwerke farblich gut passen würden.


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