FaceTime: iOS-Update schließt Sicherheitslücke

Die Gruppen-Videotelefonie mit FaceTime bereitete Apple kurzzeitig Sorgen
Die Gruppen-Videotelefonie mit FaceTime bereitete Apple kurzzeitig Sorgen(© 2018 CURVED)

Apple hat in FaceTime eine gravierende Sicherheitslücke via Update behoben und die Gruppenanrufe daraufhin wieder aktiviert. Mit iOS 12.1.4 beseitigen die Entwickler in der App noch eine weitere Schwachstelle. Wir empfehlen, die Aktualisierung rasch auf eurem iPhone, iPad und iPod touch zu installieren.

Apple hat die Konferenzfunktion in FaceTime serverseitig zwar wieder aktiviert, die App lässt euch das Feature allerdings nur unter einer Bedingung nutzen: Ihr müsst mindestens iOS 12.1.4 installiert haben. Ab jener Version bietet das mobile Betriebssystem eine verbesserte Statusverwaltung, die Lauschangriffe verhindern soll. Ein Fehler erlaubte es Anrufern zuvor, auf die Frontkamera und das Mikrofon des Angerufenen zuzugreifen – obwohl dieser noch gar nicht abgenommen hatte.

Problem bei Live Photos ebenfalls behoben

Wegen der Lauschgefahr hatte Apple die Gruppenanrufe vorübergehend deaktiviert und ein rasches Update angekündigt. Dies setzten die Entwickler nun in die Tat um. Während der "gründlichen Sicherheitsprüfung des FaceTime-Dienstes und dessen Server", fand Apple bei Live Photos zudem eine weitere "zuvor unbekannte Sicherheitslücke", sagte Apple dem Portal MacRumors in einem Statement. Diese sei nun auch geschlossen. Um welchen Fehler es sich in der Software genau handelte, verrät Apple in seinem Änderungsprotokoll nicht.

Video-Gruppenchats in FaceTime sind (nach langem hin und her) seit dem Software-Update auf iOS 12.1 verfügbar. In Kürze dürfte dann auch die Aktualisierung auf iOS 12.2 folgen, die wohl unter anderem vier neue Animojis aufs iPhone und iPad bringt.


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