Er war der Erfinder der Videospiele: Ralph Baer ist tot

Visionärer Tüftler mit Ideen für die Ewigkeit: Ralph Baer
Visionärer Tüftler mit Ideen für die Ewigkeit: Ralph Baer(© 2014 CC: Flickr/Major Nelson)

Heutzutage sind Videospiele kaum noch aus modernen Haushalten wegzudenken. Doch ohne Ralph Baer hätte es die Hightech-Konsolen der Neuzeit vielleicht gar nicht gegeben. Am vergangenen Samstag ist der "Vater der Videospiele" gestorben, wie die New York Times laut RP Online berichtet.

Ralph Henry Baer ist im Alter von 92 Jahren in Manchester im US-Bundesstaat New Hampshire gestorben. Der deutsch-amerikanische Ingenieur erfand bereits im Jahr 1969 die erste Spielekonsole mit dem Namen "Odyssey", die 1972 mithilfe des amerikanischen Elektronikkonzerns Magnavox als "Magnavox Odyssey" in den USA auf den Markt kam. Eines der ersten Spiele auf der Konsole war das mittlerweile als legendär geltende "Table Tennis", das später von Atari als "Pong" adaptiert worden ist.

Magnavox Odyssey Console(© 2014 Wikimedia/Evan-Amos)

Pionier der Videospiele: Ralph Baer

Ralph Baer war ein Autodidakt, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung bereits im Alter von 14 Jahren die Schule verlassen musste. 1938 flüchtete er gemeinsam mit seinen Eltern in die USA. Dort arbeitete er zunächst als Fernsehtechniker, woraufhin er seine Faszination für Transistoren und Mikroprozessoren entwickelte. Der Rest ist Geschichte. Neben der ersten Spielekonsole erfand Baer auch das Musikspielzeug "Senso", welches in den 1980er Jahren zum Klassiker avancierte. Im Jahr 2006 wurde Baer in den USA für seine Verdienste die "National Medal of Technology and Innovation" vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush verliehen. Er gilt in Amerika als einer der einflussreichsten Entwickler der Nachkriegszeit.


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