Der Fitbit Ace ist ein Fitnesstracker speziell für Kinder

Fitbit will jetzt auch Kinder zu mehr Bewegung motivieren. Der Fitnesstracker Fitbit Ace sieht dem Fitbit Alta zwar sehr ähnlich, ist aber etwas günstiger und gibt den Eltern Einblick in das Leben des Nachwuchses.

60 Minuten am Tag sollen sich Kinder bewegen. So lautet zumindest die Empfehlung der US-Gesundheitsbehörde. Falls sie das nicht eh schon von alleine machen, soll der Fitbit Ace sie dazu motivieren.

Motivation zu mehr Bewegung

Im neuen Familienbereich der Fitbit-App legen die Eltern die Zielvorgaben für Schritte, aktive Minuten und die Schlafenszeit fest. Zur Motivation vibriert der Fitnesstracker bei erreichten Tageszielen und vergibt für Meilensteine, wie die insgesamt zurückgelegte Strecke oder herausragende Leistungen an einem Tag, sogar Abzeichen. Bewegungserinnerungen sollen Kinder, die zu lange vorm Fernseher auf 250 Schritte pro Stunde bringen und Schritt-Wettkämpfe mit den Eltern und Vergleiche mit Freunden für zusätzliche Motivation sorgen.

Der Fitbit Ace ist vor Spritzwasser geschützt und nach Herstellerangaben duschtauglich. Mit dem Vibrationsalarm kann man den Nachwuchs sogar morgens dezent aus dem Bett holen. Die gute Nachricht: Ein eigenes Smartphone brauchen die Kinder für den Ace nicht. Er lässt sich über die Fitbit-App auf dem Smartphone der Eltern einrichten und synchronisieren. Hat das Kind schon ein Smartphone, weist er bei aktiver Bluetooth-Verbindung auf Anrufe hin, zeigt aber sonst keine Benachrichtigungen an. Aber: Die automatische Bewegungserkennung Smart-Track fehlt dem Kinder-Fitnesstracker ebenso wie die Möglichkeit eine Aktivität von Hand zu protokollieren. Dies behält Fitbit seinen Erwachsenen-Gadgets vor.

Der Fitbit Ace soll ab Ende Mai 2018 erhältlich sein und ist für Kinder ab acht Jahren empfohlen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 99,95 Euro und bei den Farben stehen Blau und Lila zur Auswahl. Der Akku soll fünf Tage lang halten.

Einblicke ins Leben der Kinder

Wer bereits einen Fitnesstracker nutzt, weiß was man alles aus den Daten herauslesen kann. Das ist beim Ace nicht anders. Die Eltern können sehr genau sehen, wie lange das Kind geschlafen hat und wie häufig es sich bewegt hat. Aber: Heimliche Ausflüge fallen da sofort auf. Denn auch ohne GPS bleibt der Fitnesstracker immer noch eine Form der Überwachung.

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