Apple Card: Das ist Apples Kreditkarte

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Tim Cook stellt Apple Card vor
Tim Cook stellt Apple Card vor(© 2019 Apple)

Den Bezahldienst Apple Pay gibt es schon seit 2015. Jetzt legt Apple mit einer eigenen Kreditkarte nach. Was die Apple Card kann, erfahrt ihr hier.

Von wegen keine Hardware: Neben dem Streaming-Dienst Apple TV Plus, dem Spieledienst Apple Arcade und dem Nachrichten-Abo-Dienst Apple News Plus hat das Unternehmen auf dem "Show Time"-Event auch etwas zum Anfassen vorgestellt: die Apple Card. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt sich dabei um die bereits erwartete Kreditkarte des Unternehmens.

Apple Card: Das sind die Vorteile

Was der Name ebenfalls vermuten lässt: Die Karte ist eng mit dem iPhone verbunden. Um sie zu benutzen, müssen sich Nutzer über die Wallet-App auf dem iPhone dafür anmelden. Innerhalb kurzer Zeit wird auf dem iPhone eine virtuelle Karte erstellt, die überall dort nutzbar ist, wo man mit Apple Pay bezahlen kann. Ein physische Karte gibt es auch, für den Fall, dass ein Geschäft Apples Zahlungsdienst nicht akzeptiert. Die besteht natürlich nicht aus Plastik sondern aus Titan. Apple eben.

Interessant dabei: Auf dem robusten Stück Metall werdet ihr keine Karten- oder CVV-Nummer finden. Auch ein Ablaufdatum gibt es nicht. All diese Daten findet ihr stattdessen in der Wallet-App. So will Apple die Sicherheit erhöhen. Ebenfalls in der App findet ihr Infos zu euren Ausgaben übersichtlich aufbereitet. Geht ihr etwa viel ins Kino oder ins Theater findet ihr unter dem Punkt "Entertainment" alle Abbuchungen für Tickets und Co. Zusätzliche werden die Orte, an denen ihr bezahlt habt, in Apple Maps markiert. Für noch mehr Übersicht bekommen Nutzer wöchentlich und monatlich eine Grafik über ihre Ausgaben angezeigt. Natürlich findet ihr auch allgemeine Infos, etwa den Kontostand in der Wallet-App.

Apple Card ist für Apple Pay konzipiert.(© 2019 Apple)

Keine Gebühren, mehr Geld zurück

Apple will Nutzer außerdem vor Gebühren bewahren. "Es gibt keine Gebühren im Zusammenhang mit der Apple Card", heißt es in einer Pressemitteilung. Auch eine Strafzahlung soll es nicht geben, wenn ihr vergesst, eine Rechnung zu begleichen. Um die Karte in der Balance zu halten und nicht zu viele Zinsen zahlen zu müssen, rechnet euch Apple außerdem aus, wann es besser ist, lieber etwas in Vorleistung zu gehen.

Zusätzlich gibt es eine Cashback-Aktion, die Apple "Daily Cash" nennt. Eine entsprechende Karte wird ebenfalls in der Wallet-App hinterlegt. Auf Tagesbasis bekommt ihr zwei Prozent eures Einkaufswertes zurück, wenn ihr mit Apple Pay bezahlt. Nutzt ihr die physische Kreditkarte, gibt es immerhin ein Prozent zurück. In Apples Stores selbst sind es drei Prozent – wenn ihr mit dem iPhone oder der Apple Watch zahlt.

Safety First: Die Sicherheit

Natürlich spielt auch Sicherheit eine große Rolle. Wie bei Apple Pay üblich, generiert Apple auch für die Apple Card eine ans Gerät gebundene Nummer, die Informationen werden in einem speziellen Chip gesichert. Jede Zahlung wird per Touch ID oder Face ID verifiziert und auch wenn es die App nachträglich anzeigt: Apple weiß nicht, was ihr wo für wie viel gekauft habt.

Apple arbeitet für die Apple Card mit Goldman Sachs zusammen. Das Unternehmen wird eure Daten nicht an Dritte weitergeben, auch nicht für Marketing- oder Werbezwecke. Als zweiter Partner ist Mastercard an Bord.

Die beiden Namen deuten schon darauf hin, dass die im Sommer erscheinende Apple Card vorerst nur in den USA erhältlich sein wird.


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