Android-Apps sollen auf eurem Smartphone weniger Platz verbrauchen

Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 9 bieten sehr viel Speicherplatz
Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 9 bieten sehr viel Speicherplatz(© 2018 CURVED)

Google will App-Entwickler zur Mäßigung bringen: In den letzten Jahren sind Apps für Android mitunter sehr groß geworden, obwohl sie einen relativ einfachen Zweck erfüllen. Der Suchmaschinenriese setzt sich nun dafür ein, dass Anwendungen weniger Speicherplatz auf dem Smartphone beanspruchen.

Das Thema "Größe von Android-Apps" steht ganz oben auf Googles Agenda der diesjährigen Entwickler-Konferenz "Playtime", berichtet Android Authority. Die Veranstaltung sei eine einzigartige Chance für das Unternehmen, Hunderte Entwickler auf einmal und direkt zu erreichen. Offenbar gibt es ein neues Werkzeug, das "Android App Bundle" heißt. Damit könnten Entwickler die Größe einer App um durchschnittlich knapp ein Drittel (35 Prozent) reduzieren.

Nur neue Teile installieren

Die Funktionsweise des "Android App Bundle": Jede App nutzt ein Grundgerüst, von dem sich Teile bei jeder Anwendung finden lassen. Die Idee des Tools ist es, dass diese Teile nicht mehrmals über den Google Play Store heruntergeladen werden müssen. Dadurch könnte künftig eine Vielzahl an Apps merklich verkleinert werden. Vergleichbar sei die Herangehensweise mit dem Einkaufen für ein Rezept: Ihr holt die fehlenden Zutaten, aber nicht für jede Mahlzeit einen Herd, eine Pfanne und Besteck.

Zwar bieten aktuelle Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 9 oder das Huawei Mate 20 Pro eine Menge Speicherplatz. Allerdings wird dieser mit Musik und hochauflösenden Fotos und Videos auch irgendwann voll. Googles Bemühungen für kleinere Apps kämen aber in erster Linie den Besitzern von Geräten zugute, die nicht über 128 GB Speicherplatz oder mehr verfügen. Eine ebenfalls interessante Neuerung: Bald könnt ihr Android-Apps auch auf dem Windows-PC verwenden.


Weitere Artikel zum Thema
Stadia: Google stellt Spiele-Stre­a­ming-Platt­form "für alle" vor
Francis Lido
Stadia läuft auf vielen verschiedenen Endgeräten
Googles Spiele-Streaming-Plattform ist offiziell: Sie heißt Stadia und bietet beeindruckende Features, ohne von Nutzern teure Hardware zu verlangen.
Android Q: Apps dürfen WLAN nicht mehr ein- und ausschal­ten
Francis Lido
Android Q auf dem Pixel 3XL
Android Q schränkt die Berechtigungen von Apps stärker ein als sein Vorgänger. Das könnte zu Lasten nützlicher Funktionen gehen.
Spiele-Stre­a­ming-Service und Control­ler: Das sind angeb­lich Googles Pläne
Michael Keller
Google hat auf der GDC 2019 Großes vor
Am 19. März 2019 wird Google voraussichtlich seinen Streaming-Service für Spiele vorstellen. Auch ein passender Controller ist angeblich im Gepäck.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.